Über uns

Wählergemeinschaft "GEMEINSAM für BAUNATAL"

Die Wählergemeinschaft GEMEINSAM für BAUNATAL hat sich im Dezember 2024 gegründet.
Sie ist eine Vereinigung von Bürgerinnen und Bürgern, deren Zweck es ist, das Engagement der an sachlicher Politik interessierten Bürgerinnen und Bürger in Baunatal zu fördern und aktiv durch Repräsentanz in der Kommunalvertretung an der Erfüllung kommunaler Aufgaben mitzuwirken und das Wohl der Einwohnerinnen und Einwohner zu fördern.

Wir üben unsere Tätigkeit nach demokratischen Grundsätzen auf der Grundlage und im Rahmen des Grundgesetzes aus.

Vorausgegangen war die Gründung der Interessengemeinschaft GEMEINSAM für BAUNATAL im Sommer 2024 als ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürger, die sich unabhängig parteilicher Zugehörigkeiten für die positive und zukunftsorientierte Ausgestaltung der Stadt Baunatal engagieren. 

Unser Kernanliegen ist eine Steigerung und Verstetigung der Bürgerbeteiligung, da wir davon überzeugt sind, dass durch einen sachlichen und transparenten Diskurs politische Entscheidungen nachvollziehbar werden.

Außerdem ist es uns ein Anliegen den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Wir setzen uns für Maßnahmen ein, mit denen die Gemeinschaft gestärkt wird sowie Toleranz und Verständnis gefördert werden.

Wir wollen im Rahmen der nächsten Kommunalwahl im Frühjahr 2026 als Wählergemeinschaft antreten und unsere Ziele der Bürgerbeteiligung und Stärkung des Zusammenlebens einbringen.

Gründungsversammlung am 09.12.2024

Vorstand 
(Die Vorsitzenden bzw. Beisitzer sind alphabetisch gelistet)

Ilona
Brehmer

Vorsitzende

Ilona Brehmer, 57 Jahre alt, lebt mit Ihrem Mann und ihren zwei erwachsenen Söhnen in Großenritte.

Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau und war bis zu Ihrer Elternzeit in 2003 bei einer Genossenschaftsbank beschäftigt. Parallel arbeitete sie viele Jahre als Fitnesstrainerin und Kursleiterin. Seit 2008 ist sie im Bereich Buchhaltung und Verwaltung tätig.

Ilona Brehmer übernimmt im Vorstand die Mitgliederkoordination.

Moritz 
Heß 

Vorsitzender

Moritz Heß lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Altenbauna

Nach der Ausbildung zum Zimmerer trat er eine 4,5-jährige traditionelle Wanderschaft an.Von 2017 bis 2022 arbeitete er in der Schweiz als stellvertretender Abteilungsleiter bei Schilliger Holz AG. 2023 absolvierte er die Ausbildung zum Zimmerermeister, 2024 qualifizierte er sich zum Gebäudeenergieberater und ist seitdem im Bereich der Gebäudeenergieberatung und energetischer Fachplanung selbständig tätig.

Moritz Heß übernimmt im Vorstand die

Strategie & Entwicklung.

Dr. Alexander 
Liehr

Vorsitzender

Dr.-Ing. Alexander Liehr lebt mit seiner Familie in Großenritte

Er studierte nach der Ausbildung zum Industriemechaniker an der Universität Kassel Maschinenbau und schloss dieses mit einer Promotion ab. Parallel bildete er sich zum internationalen Schweißfachingenieur weiter. Ab 2016 war er bei der DB RegioNetz Verkehrs GmbH als Projektleiter und Referent tätig. 2018 wechselte er an das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel und verantwortet als technischer Leiter auch die Betreuung von Dienstleistungsaufträgen.

Dr. Alexander Liehr ist Sprecher des Vorstands.

Katrin
Rottkamp

Vorsitzende

Katrin Rottkamp lebt mit ihrer Familie in Guntershausen

Nach dem Studium der Sozialpädagogik/Sozialen Arbeit arbeitete sie als kommunale Jugendbildungsreferentin für den Werra-Meißner-Kreis, später als Sachgebietsleitung im Jugendamt (Kinder- und Jugendförderung) der Stadt Kassel. Bevor sie 2017 in den Schuldienst wechselte, war sie Integrationsbeauftragte der Stadt Kassel. 

Katrin Rottkamp übernimmt im Vorstand die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Birgit 
Schwab

Schriftführerin

Besse

n. 
n.

Kassenverwalter

n. n.

Carsten
Eck 

Beisitzer 

Altenbauna
 

Peter
Fischer 

Beisitzer

Altenbauna
 

Manfred
Krug

Beisitzer

Hertingshausen
 

Luis 
Möller

Beisitzer

Großenritte

Kathrin
Rohde 

Beisitzerin

Kirchbauna 

Rainer 
Schwedes

Beisitzer

Hertingshausen

Wer sind die Vorsitzenden der Wählergemeinschaft und was treibt sie an? 
In einem Interview stellen sie sich und ihre Ziele vor: 

 

Warum haben Sie sich entschieden, Vorsitzende der Wählergemeinschaft zu werden?

Moritz Heß: „Ich habe mich entschieden, Vorsitzender der Wählergemeinschaft zu werden, weil mir die Interessen der Baunatalerinnen und Baunataler am Herzen liegen. Mir geht es darum, aktiv an der Gestaltung unserer Stadt mitzuwirken und eine starke, unabhängige Stimme für die Belange der Einwohner zu sein. Als Vorsitzender sehe ich es als meine Aufgabe, diese Verantwortung direkt zu übernehmen und zusammen mit einem engagierten Team die Zukunft von Baunatal positiv zu gestalten.“

Dr. Alexander Liehr: „Seit nunmehr fast zwei Jahren habe ich durch die Tätigkeit im Orga-Team der Bürgerinitiative Großenritte-Nord viele vertrauensvolle Gespräche mit den Baunataler Bürgerinnen und Bürgern geführt. Auch das Interesse an unseren Bürgertreffs zeigt, wie wichtig ein regionaler Dialog ist. 

Gerade deswegen finde ich es wichtig nicht nur über wichtige Dinge der kommunalen Entwicklung zu diskutieren, sondern auch verantwortlich und demokratisch dafür über Stadtteilgrenzen hinweg einzustehen. Diese Gemeinschaft hat aufgrund derer Vielfältigkeit das geeignete Potential dafür.“

Katrin Rottkamp: „Kommunalpolitik ist das Herz der Demokratie. Hier, auf der Ebene, die den Menschen am nächsten ist, werden nicht nur Entscheidungen getroffen, sondern hier wird das Leben gestaltet. All das, was unseren Alltag ausmacht, wird vor Ort entschieden. 

Ich möchte mich engagieren, weil ich sehe, wie viel Potenzial in unseren Gemeinschaften steckt. Ich bin fest davon überzeugt, dass Veränderung möglich ist – und dass sie hier beginnt. Nur wenn wir uns einbringen, können wir die Zukunft gestalten, die wir uns wünschen.“

Ilona Brehmer: „Als Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft ist es mir ein Anliegen Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit zu motivieren, denn ich glaube daran, dass wir gemeinsam Veränderungen bewirken können - dafür möchte ich mich auch zukünftig in der Wählergemeinschaft einsetzen.“

 

Was unterscheidet Ihre Rolle von den anderen Vorsitzenden?

Dr. Alexander Liehr: „Jeder der Vorsitzenden ist für sich eine Persönlichkeit mit individuellen Eigenschaften, aufgrund unserer unterschiedlichen Qualifikationen und Lebenserfahrungen. Jedoch haben wir uns gemeinsam gefunden da uns ein Ziel gewissermaßen vereint. Wir wollen unseren regionalen Lebensraum gemeinsam lebenswert und zukunftssicher gestalten. Meinen Teil dieser gemeinschaftlichen Aufgabe sehe ich darin, dass ich zunächst mein technisches und wissenschaftliches Fachwissen dafür einsetzen kann, als auch durch meine persönliche Art weitere Menschen ansprechen und ermutigen möchte für unsere gemeinsamen Ziele einzustehen und uns zu unterstützen.“

Katrin Rottkamp: „Meine Grundüberzeugung ist, dass jeder Teil der Lösung sein kann. Durch meine Mitarbeit in der Interessengemeinschaft habe ich viele engagierte Baunatalerinnen und Baunataler kennen gelernt, denen es ein großes Anliegen ist Baunatal positiv zu entwickeln und entsprechende Akzente zu setzen. In den vergangenen Monaten sind wir als Team gut zusammengewachsen, gerade auch weil jeder von uns eigene Perspektiven einbringt und wir hierdurch einen breiten Konsens im Sinne der Interessengemeinschaft erreichen konnten.“

Moritz Heß: „Wir legen großen Wert auf Teamarbeit. In unserer Wählergemeinschaft verstehen wir uns als gleichberechtigte Vorsitzende. Jeder bringt individuelle Stärken und Sichtweisen ein. Diese Struktur unterscheidet uns von klassischen Parteien, denn Entscheidungen werden bei uns gemeinsam und im Konsens getroffen. Dadurch stellen wir sicher, dass möglichst alle Interessen der Bürger berücksichtigt werden und unsere Arbeit breit abgestützt ist.“ 

Ilona Brehmer: „Wir alle im Vorstand sind gleichberechtigt und bilden ein Team. Im Team zählt jeder einzelne. Wir unterstützen, ermutigen und inspirieren uns gegenseitig. Wir arbeiten zusammen, um die Herausforderungen zu meistern, und da ist es nur wichtig und gut, dass wir uns alle unterscheiden, in welcher Art und Weise auch immer.“

 

Was ist das Ziel der Wählergemeinschaft Gemeinsam für Baunatal?

Moritz Heß: „Unser Ziel ist es, die Anliegen der Bürger von Baunatal direkt in die politische Arbeit einzubringen. Wir setzen uns für mehr Transparenz, stärkere Bürgerbeteiligung und nachhaltige Entscheidungen ein, die im Interesse aller Einwohner stehen.“

Ilona Brehmer: „Es geht uns um bürgernahe, pragmatische Lösungen für konkrete Probleme in unserer Stadt.

Wir sind davon überzeugt, dass durch einen sachlichen und transparenten Diskurs politische Entscheidungen nachvollziehbar werden.“

Dr. Alexander Liehr: „Besonders wichtig ist uns, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt aktiv mitgestalten können.

Dies sollte vorbildlich und nachhaltig auch inspirierend auf zukünftige Generationen übertragen werden.“

Katrin Rottkamp: „Auch ist es uns ein Anliegen den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Wir setzen uns für Maßnahmen ein, mit denen die Gemeinschaft gestärkt wird sowie Toleranz und Verständnis gefördert werden. Die Gestaltung einer lebenswerten Infrastruktur aber auch die Unterstützung der vielfältig ehrenamtlich aktiven Personen sind wichtige Teilbereiche.“

 

Wie unterscheidet sich Ihre Wählergemeinschaft von den etablierten Parteien?

Moritz Heß: „Wir sind unabhängig von überregionalen Strukturen und Vorgaben. Unser Fokus liegt ausschließlich auf den Bedürfnissen und Herausforderungen von Baunatal.“

Katrin Rottkamp: „Während etablierte Parteien oft parteipolitische Zwänge haben, können wir uns voll und ganz auf lokale Themen und Lösungen konzentrieren.“

Ilona Brehmer: „Da wir nicht von diesen übergeordneten Parteiprogrammen, Beschlüssen oder Koalitionen abhängig sind, können wir somit flexibler und schneller Entscheidungen treffen.“

Dr. Alexander Liehr: „Eine deutlichere Transparenz soll beispielhaft werden, um den zukünftigen globalen Herausforderungen lokal gemeinsam zu begegnen.“

 

Welche Themen sind Ihnen und Ihrer Wählergemeinschaft besonders wichtig?

Ilona Brehmer: „Das Fundament für alle Themen bilden die Bereiche Transparenz und Bürgerbeteiligung.“

Katrin Rottkamp: „Den Herausforderungen unserer Zeit – sei es Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder die Gestaltung einer lebenswerten Infrastruktur wollen wir in diesem Sinne begegnen und Lösungen erarbeiten, die nachvollziehbar sind und auf Akzeptanz stoßen.“

Dr. Alexander Liehr: „Eine transparente Politik im Dialog mit betroffenen und interessierten Bürgern, um Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Eine Beteiligung der Bürger erachte ich auch als grundlegendes Fundament für ein stabiles Miteinander in unseren Ortsteilen. Hier spielt das gemeinschaftliche, respektvolle Miteinander für mich eine zentrale Rolle.“

Moritz Heß: „Unsere inhaltlichen Schwerpunkte liegen auch auf der Verbesserung der Förderung von Bildungseinrichtungen und einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen aber auch der Verkehrssituation. Als Gebäudeenergieberater ist mir persönlich der nachhaltige Ausbau der Energieinfrastruktur ein besonderes Anliegen, um Baunatal zukunftssicher aufzustellen.“

 

Wie ist die Wählergemeinschaft organisiert?

Moritz Heß: „Transparenz und Mitbestimmung sind unsere obersten Prinzipien.“

Ilona Brehmer: „Wir würden uns selbst als basisdemokratisch bezeichnen. Unsere Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen.“

Dr. Alexander Liehr: „Jeder hat die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen.“

Katrin Rottkamp: „Auch daher ist es uns wichtig, dass wir einen breit aufgestellten Vorstand haben, sodass die Vielfalt der engagierten Baunatalerinnen und Baunataler repräsentiert ist.“

 

Wie werden die Mitglieder der Wählergemeinschaft in Entscheidungen eingebunden?

Dr. Alexander Liehr: „Durch einen offenen und ehrlichen Dialog miteinander. Durch Arbeitsgruppen soll fachspezifisches Interesse und Wissen gebündelt werden, um gemeinsame Themen zu gestalten. Sei es in den politischen Gremien oder gemeinnützigen Aktionen.“

Katrin Rottkamp: „Im Rahmen der offenen Kommunikation sind alle Mitglieder eingeladen, sich aktiv einzubringen. Arbeitsgruppen sollen dazu dienen, dass Ideen konkretisiert werden und alle Anliegen Gehör finden.

Ilona Brehmer: „Unsere regelmäßigen Treffen sind essenziell, da sie den Diskurs fördern und die Grundlage für eine transparente und gemeinsame Entscheidungsfindung schaffen.“

Moritz Heß: „Jedes Mitglied kann sich bei diesen Treffen aktiv einbringen um den demokratischen Austausch zu fördern. In kleineren Arbeitsgruppen werden wir uns nach Interessenthemen zusammenfinden.“

 

Was sind Ihre Ziele für die nächste Wahlperiode?

Ilona Brehmer: „Viele Städte und Kommunen entwickelten in den letzten Jahren interessante Konzepte, um nachhaltiger, lebenswerter und zukunftsfähiger zu werden.  Das muss doch auch für Baunatal möglich sein!“

Katrin Rottkamp: „Wir erhoffen uns einen Zuspruch von möglichst vielen Wählerinnen und Wählern, sodass wir aktiv unsere Anliegen in Stavo und Fachausschüssen vertreten können. 

Dr. Alexander Liehr: „Ideal wäre es, wenn wir alle sieben Stadtteile und viele Personen mit verschiedenen fachlichen Kenntnissen für Mitgliedschaften im Parlament begeistern könnten.“

Moritz Heß: „Dabei ist uns außerdem wichtig, die unterschiedlichsten Lebenswelten abzubilden, die Baunatals Vielfalt ausmachen.“

 

Wie wollen Sie Wähler für Ihre Gemeinschaft gewinnen?

Dr. Alexander Liehr: „Durch einen ehrlichen, vertrauensvollen und respektvollen Umgang miteinander. Unsere Arbeit soll zeigen, dass wir ein verlässlicher Partner für die Bürger von Baunatal sind.“

Moritz Heß: „Wir setzen auf Bürgernähe und Transparenz. Durch Veranstaltungen, Umfragen und offene Dialoge möchten wir direkt mit den Menschen ins Gespräch kommen. 

Ilona Brehmer„Wir möchten den Baunataler Bürgerinnen und Bürgern, durch gezielte Aktionen die Möglichkeit bieten, mit uns ins Gespräch zu kommen und uns kennenzulernen. 

Wir möchten sie dazu ermutigen uns anzusprechen und uns Ihre Anliegen zu schildern.“

Katrin Rottkamp: „In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir uns in den Stadtteilen vorstellen und über unsere Anliegen informieren – gleichermaßen möchten wir zuhören und erfahren, welche Herausforderungen die Baunatalerinnen und Baunataler sehen. Parallel dazu werden wir Kontakt zu den Beiräten aufnehmen, sodass diese Gelegenheit erhalten uns kennen zulernen und wir uns über die Anliegen der Beiräte austauschen können.“

 

Welche Herausforderungen sehen Sie für Ihre Wählergemeinschaft?

Katrin Rottkamp: „Eine Herausforderung wird vermutlich sein das Vertrauen in eine neue Gruppierung zu gewinnen. Da Baunatal in den vergangenen 6 Jahren drei Mal den Posten des Bürgermeisters wählen musste, ist bei manchen Bürgerinnen und Bürgern außerdem das Interesse an Kommunalpolitik recht strapaziert worden.“

Moritz Heß: „Als neue Wählergemeinschaft stehen wir vor der Aufgabe, uns zu etablieren und Vertrauen aufzubauen. Das gelingt uns durch kontinuierliche, transparente Arbeit und den direkten Austausch mit den Bürgern. Wir sind überzeugt, dass unser Ansatz langfristig überzeugen wird.“

Ilona Brehmer: „Die Vielfalt an Interessen von Bürgerinnen und Bürgern unter einen Hut zu bekommen und gleichzeitig als stimmige politische Einheit aufzutreten, ist meiner Meinung nach eine Herausforderung, der wir uns bewusst sind und aktiv begegnen wollen.“

Dr. Alexander Liehr: „Wir wollen als verlässlicher Partner verstanden werden und wollen dies durch unser Handeln beweisen.“

Wie stehen Sie persönlich zum Thema …

… nachhaltige, ressourcenschonende Stadtgestaltung

Ilona Brehmer: „Ich begeistere mich für das Konzept der „essbaren Stadt.

Dieses zielt darauf ab, städtische Räume so zu gestalten, dass Lebensmittel lokal produziert und konsumiert werden können. Es handelt sich dabei um eine nachhaltige, ressourcenschonende Möglichkeit, Nahrungsmittelproduktion und urbane Entwicklung miteinander zu verknüpfen. Das Hauptziel der essbaren Stadt ist es, Städte resilienter gegenüber Klimawandel und Ernährungsunsicherheit zu machen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen, indem die Abhängigkeit von langen Transportwegen und industriellen Landwirtschaftsmethoden reduziert wird.

Hierbei wird beispielsweise im städtischen Gebieten die Möglichkeit geschaffen, dass Bürger Obst, Gemüse und Kräuter anbauen können. Diese Gärten oder Hochbeete sind oft öffentlich zugänglich oder werden gemeinschaftlich bewirtschaftet, was sowohl die lokale Ernährungssicherheit erhöht als auch das soziale Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt.“

… kommunale Aufgaben hinsichtlich des Klimawandels

Dr. Alexander Liehr: „Jede Kommune steht unter der Aufgabe der Selbstverwaltung. Gerade die Klimakriese, die sich in der vergangenen Zeit oft mit ihren viele Facetten (Trockenheit, Hitze, Waldbrände, Regen, Hochwasser) gezeigt hat, fordert einen Regionalen Umgang. Auf Bundes- und Landesebene wurden bisher nur Ziele und Empfehlungen ausgesprochen. Eine effiziente Umsetzung bleibt wohl die unausgesprochene Aufgabe der Kommune. Gerade mit Blick auf Artenvielfallt, Ernährungssicherung und Zukunftssicherung der zukünftigen Generationen ist es Zeit zu Handeln.“

 

sozialer Gerechtigkeit

Katrin Rottkamp: Die Förderung sozialer Gerechtigkeit ist für mich mehr als nur ein politisches Programm. Es ist der Wille, die Ungleichheiten, die unsere Gesellschaft spalten, aktiv anzugehen. Es geht darum, Brücken zu bauen – zwischen Arm und Reich, zwischen Jung und Alt, zwischen den verschiedenen Lebensrealitäten, die uns alle ausmachen. 

Ich denke hier beispielsweise an die Vergabepraxis von Kita-Plätzen. Auch möchte ich mich dafür einsetzen, dass die vielfältigen Vereine, Initiativen und Organisationen, die sich in Baunatal engagieren und dadurch unsere Stadt lebens- und liebenswert machen, stärker unterstützt werden, beispielsweise bei der Beantragung von Drittmitteln.“

 

… Wohnungsbau

Moritz Heß: Durch meine fünfjährige Wanderschaft als Zimmerer habe ich viele Perspektiven und Herausforderungen in verschiedenen Regionen kennengelernt. Als selbstständiger Zimmerermeister und Gebäudeenergieberater beschäftige ich mich täglich mit nachhaltigen Lösungen und zukunftsfähiger Planung.“

 

Wie gehen Sie mit Kritik um?

Dr. Alexander Liehr: „Kritik ist eine wesentliche Grundlage von Diskussion und Verbesserungsprozessen und sollte daher stets ernst genommen werden. Jedoch ist es dabei sehr wichtig die Motivation von eingebrachter Kritik zu hinterfragen, um diese entsprechend einordnen und gewichten zu können. Auch spielt es eine wichtige Rolle, wer die Kritik äußert. Nach einer genauen Beurteilung können daraus wieder viele neue und gute Ideen wachsen!“

Katrin Rottkamp: „Zunächst einmal: tief durchatmen und dann gut zuhören. Durch ein offenes Gespräch können Hintergründe und Perspektiven erläutert werden, sodass aus der Kritik eine Chance wird, gemeinsam besser zu werden.“

Moritz Heß: „Kritik ist für mich ein wichtiger Bestandteil demokratischer Prozesse. Sie hilft uns, unsere Arbeit zu hinterfragen und besser zu werden. Ich sehe sie als Chance, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die wirklich allen zugutekommen.“

Ilona Brehmer: „Auch wenn Kritik nicht immer angenehm ist, ist sie doch wichtig, denn sie bewirkt, dass wir uns reflektieren. Daher sollte jeder für Kritik offen sein. Entscheidend ist aber auch immer die Art und Weise wie man Kritik äußert. Diese sollte immer konstruktiv und respektvoll sein.“

 

Wie alles begann

Im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfes 2024 in Baunatal hat sich eine neue Interessengemeinschaft "GEMEINSAM für BAUNATAL" gegründet. 

Die Interessengemeinschaft ist eine Vereinigung von Bürgerinnen und Bürger, welche sich unabhängig parteilicher Zugehörigkeiten für die Ausgestaltung der Stadt Baunatal engagiert.

Folgende Zielsetzungen wurden unter anderem in der 1. Sitzung vereinbart:

  • Die Initiierung eines Co2 neutralen Schwimmbades, welches im Sommer als Freibad genutzt werden kann und sich für die Durchführung von Schwimmwettkämpfen eignet.
Gründungsmitglieder

Gründungsmitglieder der Interessengemeinschaft

  • Der Aufbau einer lebenswerten, sauberen und begrünten Innenstadt, bei der sowohl die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum berücksichtigt wird, als auch Konzepte für eine höhere Aufenthaltsqualität geprüft werden.
    Hier sollen ausdrücklich die Interessen aller Generationen mit einbezogen werden.
  • Die Weiterentwicklung einer bürgernahen Verwaltung, wobei als erster Schritt die Reaktivierung des aus früheren Zeiten bekannten und viel frequentierten Bürgerbüros im Fokus steht.

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